Heilige Wassertaufe eines Neugeborenen

Das Sakrament der Heiligen Wassertaufe wurde am Sonntag, den 8. Februar 2026, der kleinen Ilva Malou in Herzberg/Elster gespendet. Zu dem Gottesdienst war auch die Gemeinde Schönewalde eingeladen.

Er stand unter dem Bibelvers aus Matthäus 5,37: „Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Bösen.“ In der Bergpredigt forderte Jesus die Menschen zur Wahrhaftigkeit auf. Ein „Ja“ soll ein echtes „Ja“ sein und ein „Nein“ ein echtes „Nein“, ohne leere Versprechungen oder falsche Berechnungen.

Priester Burkhard Heine betonte die Bedeutung einer ehrlichen und tiefen Beziehung zu Gott und zu anderen Menschen. Er ermutigte dazu, ein authentisches „Ja“ zu Gott zu sagen, was bedeutet, auch Zweifel und Schwierigkeiten einzugestehen und in der Beziehung zu Gott aufrichtig zu bleiben. Er hob hervor, dass Gott uns mit einem liebevollen „Ja“ begleitet, das von der Schöpfung bis zur Wiederkunft Jesu reicht – im Gegensatz zu den falschen Versprechungen des Teufels, die schon Eva in die Irre führten.

Die Taufhandlung wurde mit dem Chorvortag „Kind, du bist uns anvertraut“ (CB 277) eingeleitet. Antje und Peer-Marten Kopp aus der Gemeinde Schönewalde kamen mit ihrer Tochter Ilva Malou vor den Altar. Priester Heine sprach über die Bedeutung der Vornamen des Täuflings und gab den Eltern das Wort aus 2. Mose 23, 20–22 mit auf den Weg. In diesem Vers verspricht Gott, einen Engel zu senden, der das Kind beschützt und an den von Gott bestimmten Ort führt. Dieser Schutz und diese Führung sind schon jetzt wirksam. Der Priester ermutigte die Eltern, ihrer Tochter beizubringen, auf Gott zu hören und ihm zu vertrauen. Sie steht schon jetzt unter seinem Schutz und wird auf ihrem Lebensweg von ihm geführt. Im Anschluss an die Taufhandlung sangen die Kinder beider Gemeinden das Lied „Ich bin bei euch alle Tage“.